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Ski-Weekend 2019

22 Turnerinnen und Turner waren am 16. und 17. März im Skigebiet Lenzerheide unterwegs. Das Skiweekend 2019 stand auf dem Programm.

Schon eine Woche im Voraus versprachen die Wetterprognosen nur eines: Sonnenschein! Daher war die Vorfreude auf das Wochenende in der Lenzerheide bei allen Turnerinnen und Turner gross. Mehr oder weniger pünktlich trafen sich die 22 Teilnehmenden am Samstagmorgen. Das Ziel: Casa Fadail, Lenzerheide. Die Erfahrung hat gezeigt: Der Zimmerbezug sollte vor dem Skifahren erfolgen. Den einen konnte dies nicht schnell genug gehen, denn die Piste rief! Zum Glück war der Weg dorthin nicht allzu beschwerlich: Dank Bushaltestelle vor dem Haus war die gesamte Truppe innert 5 Minuten im Ski-Bus in Richtung Rothorn-Bahn. Der Schweiss lief bereits nach den ersten Schritten, denn die Bündner Wintersonne hatte es in sich. Da kam den letzten noch in den Sinn, Sonnencrème aufzutragen. Wir waren nicht die einzigen auf der Skipiste. Daher verging auch etwas Zeit, bis wir unsere ersten Kurven im Schnee ziehen konnten. Da es in der Nacht zuvor noch geschneit hatte, waren die Pisten schnell ziemlich zerfahren und es bildeten sich Schneehaufen. Für die Carving-Fans waren diese Abfahrten dann auch weniger amüsant. Aus diesem Grund waren die meisten froh darüber, dass das Organisationskomitee, bestehend aus TV-Präsidentin Vera und Jugi-Verantwortliche Iris, das Mittagessen bereits für 12 Uhr eingeplant hatte. Die Stärkung gab es in der Motta-Hütte. Dort war auch die ganze Crew wieder komplett, nachdem sich am Morgen verschiedenste Gruppen nach Fahrbedürfnissen gebildet hatten. Das Essen begeisterte die TV-Crew. Burger und Spare-Ribs schwangen bei den Bestellungen oben aus. Und auch beim Nachtisch zögerten die Turnerinnen und Turner nicht lange. Wann hat man schliesslich zum letzten Mal eine Riesen-Crèmeschnitte, gigantische Meringues oder einen köstlichen Apfelstrudel gegessen? Die Mittagszeit an der Sonne verging fast so schnell wie der Neuschnee auf den Tannenbäumen und so musste man sich bereits den nächsten Treffpunkt überlegen.

Die Entscheidung fiel auf die Goldgräberbar bei der Mittelstation der Rothornbahn. Für die einen ging es direkt dorthin, andere machten einen Umweg über das Weisshorn. In der Goldgräberbar traf man nicht den traditionellen Après-Ski-Sound an. Es war eine Cover-Band aus Adliswil, die bekannte und unbekannte Hits interpretierte. Die Wahl der Getränke sorgte dafür, dass die zu Beginn eher gemächliche Party, dann doch noch richtig lanciert wurde. Und plötzlich waren bekannte Gesichter zu sehen. «Das sind doch Hausemer!» Richtig, der Skiclub Hausen hatte dieselbe Idee wie wir. Schon bald forderte man sich gegenseitig heraus, wer mehr Stimmung machte. Als dann die Band ihre Instrumente zusammenpackte, die Flasche Röteli ausgetrunken war und die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, war dann auch Zeit für die TV-Crew, ins Tal zu fahren. Natürlich nicht, ohne den nächsten Etappenort bestimmt zu haben. Es war «d Hütta» im Dorf Lenzerheide. Dort ging die Party noch ein wenig weiter. Am Abend gab es dann wie immer zwei Lager: Team Ausgang und Team Bett. Letzterem gehörten eindeutig mehr Turnerinnen und Turner an. Schliesslich sagte die Wetterprognose für den Sonntag erneutes Kaiserwetter voraus.

Dementsprechend waren am zweiten Tag alle ausserordentlich früh am Frühstückstisch zu finden. Obs nur am Pisten-Drang lag oder ob der eine oder andere schnarchende Zimmergenosse dafür verantwortlich war, sei jetzt mal dahingestellt. Da am Samstag das Gebiet rund ums Rothorn befahren wurde, war am zweiten Tag dann die andere Talseite dran. Zusätzlich zum Traumwetter erwartete die TV-Crew perfekt präparierte und noch fast unbefahrene Pisten, sodass endlich alle Carver voll auf ihre Kosten kamen. So war es nicht verwunderlich, dass die Turnerinnen und Turner trotz Müdigkeit und allfälligem Brummschädel nochmals fleissig die Pisten unsicher machten. Am Mittag war dann allerdings Schluss. Schluss mit den guten Schneeverhältnissen und der Ausdauer mancher. Wobei die Ausdauer auf dem Nachhauseweg durchaus von Vorteil war. Wie gesagt, wir waren nicht die einzigen, die an diesem Wochenende unterwegs waren.

Der Dank aller Teilnehmenden geht an Vera und Iris, die das tolle Wochenende organisiert haben.

Sandro Morof