Um 7:20h trafen sich 14 Turnerinnen am Postplatz in Hausen am Albis. Der Weg ist unbekannt, Spekulationen von « Wandern in Graubünden» bis «Stadtbesichtigung in Lausanne». Der genaue Reiseplan wussten nur Susanne und Regi, sie Zwei haben alles organisiert. Schon an dieser Stelle ein grosses Dankeschön.
Mit dem Postauto gings Richtung Baar, war schon auf der Höhe Ebertswil das erste «Hallo», Edith und die halbe Familie stieg in den Bus. Ob Sie wohl die ganze Familie mitnimmt? Nein, leider für uns und schön für sie, ging ihre Reise ein paar Flugstunden weiter. Auch in Kappel stieg ein bekanntes Gesicht zu, Oski, ob er nun unser neuer Reiseleiter ist? Sein Weg blieb uns unbekannt.
Von Baar mit dem Zug nach Winterthur. So sind die Spekulationen vom Bündnerland schon mal vom Tisch. Umsteigen, Richtung Schaffhausen! Liegt doch die Ostschweiz etwas näher.
Aussteigen, hiess es dann in Dachsen. Eine kleine Ortschaft mit der Bäckerei «Brot vom Held». Unser vorbestellter Kaffee, wie auch die vorbestellten Gipfeli waren leider schon ausverkauft! Nicht heldenhaft, aber egal, wir bekamen Ersatz, leckere Brötli und die Kaffeemaschine spendete uns doch noch 14 Kaffees.
Gestärkt waren wir bereit für den Fussmarsch, am Rhein entlang. Mit Gesprächen, Vogelgezwitscher und Wasserrauschen wanderten wir gemütlichen bis zum beeindruckenden Rheinfall. Wie wenig Wasser der Rhein doch führt. Eine kurze Verschnaufpause im Schatten beim Schloss Laufen, inklusiv Hut-Kauf für geschützte Köpfe brannte doch die Sonne schon am Vormittag um 30°C.
Weiter war geplant mit dem Zug bis Schaffhausen. Nur leider standen wir an der falschen Haltestelle und der Zug war ohne uns unterwegs. Sandra «Rita» unterhielt uns mit kniffligen Quizfragen, was die Wartezeit auf den nächsten Zuganschluss mit viel Lachen verkürzte.
In Schaffhausen angekommen war Hunger und Durst im Vordergrund. Bei leckeren Fischknusperli und einem Glas Wein genossen wir den Rhein. Nach dem Essen blieb uns etwas Zeit für eine Stadtbesichtigung, die einen «bestiegen» dem Munot, die andern schlenderten in den Gassen.
«Schiff ahoi» war dann die weitere Reiseroute. Bei hitzigem Sonnenschein fuhren wir den Rhein entlang, links und rechts gab es immer wieder Sehenswürdigkeiten. Da der Wasserstand des Rheins sehr, sehr niedrig war, schwammen viele Badegäste mitten im Fluss.
Unser nächster Halt Stein am Rhein. Wo wir nach einem kurzen Fussmarsch bei der Jugendherberge eintrafen, Zimmer bezogen und dann wollten alle nur noch ab ins Wasser. Eine gelungene Abkühlung, bei knietiefem Wasserstand. Umgezogen gings retour an den Hafen. Für Einige unbekannt aber sehr lecker, assen wir «Mezze» zum Znacht. Danke, für Kulinarisch mal was völlig anderes. Zum Verdauen gab es einen Halt bei Kevin`s Glace-Oase (sehr lecker) und einer erfreuten Abkühlung mit Fussbadeplausch im Dorfbrunnen, bei noch immer 27°C um 22:00h.
Anschliessend gingen die einten zurück in die Jugi zum Schlafen, die andern machten einen Umweg über die Strandbar «Lusbuebe». Unterhaltung, Gelächter und ein guter Drink waren inklusiv. Dann fanden auch die letzten den Weg zurück zur Jugi. Guten Nacht.
Ausgeschlafen oder sicher ausgeruht startete der zweite Tag mit einem feinen Frühstück in der Jugi. Nach der Zimmerabgabe war 09:30h der Treffpunkt.
Zurück zum Zentrum von Stein am Rhein. In der Altstadt, vor dem Museum «Lindwurm» erwartete uns Frau Eimer, ehemalige Stadtpräsidentin, zu einer spannenden 1-stündigen Führung. durch das Museum. «Wohnen und arbeiten im 19. Jahrhundert», bewohnt und geführt von der Familie Gnehm.
Die folgenden 3 Stunden «Freizeit» gestalteten alle individuell. Die einen mit Baden im Rhein, die andern mit Spazieren und Apéro in den Gassen. Was aber sicher sein musste ein erneuter Halt, bei Kevin`s Glase-Oase, die leckeren Eiskugeln haben es uns angetan.
Um 15h war unser nächster gemeinsamer Treffpunkt bei der Weinkellerei Florin. Vier verschiedene Weine und vier Käsesorten, als Gaumenschmaus. Mit fundiertem Wissen führte uns Andreas Florin durch die spannende Degustation. Eine Weinbestellung war fast unumgänglich.
Um 18:00h fuhr unser Zug von Stein am Rhein bis nach Baar, ab da noch mit dem Bus bis Hausen am Albis. Auf dem Postplatz endete unsere schöne, lustige und interessante Reise 2025 der Frauenriege.
Sandra und Lisa







