Am 05.09.2026 war der Saisonabschluss, die Schlussrunde in Neukirch-Roggwil. Nach einer zweiten Saison in der Nationalliga A, der höchsten der Schweiz, wurde dieses Kapitel (vorerst) wieder beendet. Die Hausemer schafften den Ligaerhalt leider knapp nicht. Auf dem letzten Tabellenrang mit 8 Punkten lag man zwar nur 4 Punkte hinter dem Ligaerhalt, doch es sollte nicht sein. Vor der Schlussrunde lag der Ligaerhalt noch immer drin, und die Hausemer hätten mit zwei Siegen die Chance gehabt, ihn zu sichern. Leider blieb der Exploit aus und alle Spiele wurden verloren. Mit guter Unterstützung unserer Junioren, bei denen der jüngste Jahrgang 2011 ist, konnten wir jedoch nochmals drei Kämpfe gegen die gewachsenen Herren der Nati A zeigen.
Die Saison kann jetzt aber nicht an der letzten Runde aufgehängt werden. Zu viele Partien, die eigentlich gewonnen werden sollten, wurden verloren. Zum Beispiel gegen Menznau, die wir in den letzten Jahren während der Wintermeisterschaft meist klar hinter uns liessen, konnten wir in dieser Saison weder in der Vor- noch in der Rückrunde schlagen. Dafür gab es andere Highlights: In der 4. Runde gelang ein Überraschungssieg gegen Nunningen, die die Saison am Ende auf dem 3. Schlussrang beendeten. Oder in der Vorrunde gegen Grindel, den Schweizermeister aus dem letzten Jahr, wo nach einem grossen Rückstand von über 8 Zählern nochmals ausgeglichen werden konnte und bis 10 Sekunden vor Schluss noch Punkte drinlagen. Solche Momente zeigen, dass das Korbballteam aus Hausen am Albis durchaus mit den Grössten und Besten des Korbballsports mithalten oder sie sogar besiegen kann, wenn alles passt. Über eine Saison von 6 Spieltagen und total 18 Spielen war die Konstanz die grösste Herausforderung in diesem Jahr.
Das Abenteuer Nati A ist nun vorerst Geschichte, doch wir werden uns selbstverständlich nächste Saison in der Nati B wieder zeigen und hoffen, dort vorne wieder mitmischen zu können!
Im zweiten NLA-Jahr starten die Hausemer in die Sommersaison und mit einer Neuerung im Korbballregelment. Das überarbeitete Reglement des STV gilt ab April 2026 für alle Ligen. Im Fokus steht vor allem die Verbesserung des Spielflusses. Das neue Reglement soll den Sport attraktiver machen und den Rückgang der Teilnehmerzahlen bremsen. Für die Teams bedeutet es eine zusätzliche Anpassungsleistung, gerade in den ersten Runden.
Runde 1 – 2. Mai 2026, Amriswil
Mit fast vollständigem Kader reisen die Hausemer nach Amriswil und liefern einen kampfbetonten Auftakt. Das erste Spiel gegen Büsingen SH geht mit 9:11 knapp verloren, gegen einen der Topfavoriten der Liga durchaus vertretbar. Im zweiten Spiel finden die Hausemer ihren Rhythmus und schlagen Oberaach TG überzeugend mit 16:13. Die Offensivkraft ist da: 16 Korbe in einem einzigen Spiel zeigen, dass die Hausemer auf diesem Niveau mitspielen können. Den Abschluss bildet ein hartes Duell gegen Nunningen 1 SO, das mit 11:18 verloren geht. Zwei Niederlagen, ein Sieg und ein erster Hinweis, wo es noch hapert: Zu viele Körbe lassen die Defensive als verwundbar erscheinen.
Runde 2 – 9. Mai 2026, Lüsslingen
Die zweite Runde in Lüsslingen fordert den Verein auf andere Art. Aufgrund Personalmangel war das Team nur mit einem reduzierten Kader und einigen jungen Spielern am Start. Obwohl das Feld verkleinert wurde, ist es hart, wenn nur ein Auswechselspieler zur Verfügung steht.
Im ersten Spiel unterliegen die Hausemer Menznau LU mit 13:15, knapp, aber auch hier kassiert man etwas zu viele Gegentore. Im zweiten Spiel gegen Madiswil BE geraten die Hausemer mit 15:21 unter die Räder. Das Highlight des Tages folgt zum Abschluss: Im Duell gegen Grindel SO, den amtierenden Schweizer Meister, liefern die Hausemer trotz dünner Personaldecke eine starke Partie ab. Mit einer wilden Aufholjagd konnten die Hausemer einen 7 Puntke Rückstand egalisieren. Leider erhielten die Hausemer 20 Sekunden vor Schluss einen Penalty, weshalb am Ende das Spiel mit 18:19 ausgeht.
Fazit
Sechs Spiele, ein Sieg, fünf Niederlagen. Die nackten Zahlen zeichnen ein ernüchterndes Bild, doch wer genauer hinschaut, erkennt das Potenzial. Die Hausemer erzielen viele Korbe, die Offensivpower ist vorhanden. Das eigentliche Problem liegt hinten. Das muss sich in den nächsten Runden zwingend verbessern. Stimmt die Defensive mit der Offensive überein, wird Hausen am Albis in dieser Liga noch für manche Überraschung sorgen.
Am 17.01.2026 wurde das erste Mal die Korbballschlussrunde der Wintermeisterschaft in Willisau ausgetragen. Aus einem Antrag der Delegiertenversammlung der Meisterschaft kam der Vorschlag hervor den Korbballsport in die Dörfer zu tragen und die Schlussrunde jeweils an einem Gastaustragungsort durchzuführen. Normalerweise wurden alle Meisterschaftsrunden Zentral in Luzern durchgeführt.
Für die Hausemer spielte es keine Rolle, wo die Durchführung stattfindet, denn das Ziel bleibt gleich: Die Herren wollen ihren Meistertitel vom letzten Jahr verteidigen!
Die hervorragende Ausgangslage für die letzte Runde wurde bereits mit einer sehr starken Saison herausgespielt. Die Hausemer galten bis zur Schlussrunde als Ungeschlagen, jegliche zwei Unentschieden brachen das Bild der Siegesserie. Sie führen aktuell die Tabelle an.
An der letzten Runde brauchten die Hausemer noch einen Sieg, um sich definitiv als Wintermeister zu bekennen. Bereits im ersten Spiel konnte dieser Sieg gegen den Tabellenletzten errungen werden. Die Hausemer konnten klar gegen die unterbesetzen Herren aus Bözberg gewinnen. Auch die weiteren beiden Partien konnten gewonnen werden. Somit steht Hausen auch in diesem Jahr als oberste Mannschaft auf dem Treppchen und verteidigt ihren Titel aus der letzten Saison. Einen Pokal gabs leider noch immer nicht, da die Hausemer nicht Innerschweizermeister werden können. Die Hausemer können zwar die Meisterschaft gewinnen, doch damit sie sich Innerschweizer Meister nennen können, hätten die Zuger 1529 beim Milchsuppenstein nicht bloss Milch liefern dürfen… 😉
Die Hausemer können darüber aber gut lachen und freuen sich bereits auf die nächste Saison, wo sie bestimmt das Tripple angreifen möchten und wer weiss, ob es dann einen Pokal gibt…
Die Herrenmannschaft aus Hausen hatte in der ersten Runde des Schweizer Cups ein schweres Los zu tragen. Es kam direkt zum Duell mit der NLA-Equipe aus Erschwil, dem Tabellenvierten der vergangenen Sommersaison. Entsprechend lautstark wurde die Partie in der Turnhalle in Erschwil eröffnet. Wie so oft im Cup war das Fanverhältnis klar einseitig: 50 zu 0 für die Heimmannschaft.
Die Hausemer liessen sich davon jedoch kaum beeindrucken. Sie boten von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe und brachten das Heimpublikum mit ihrer Leistung mehrmals zum Schweigen. Die Führung wechselte stetig, mal lag Hausen vorne, mal Erschwil. Es entwickelte sich ein hochklassiger Schlagabtausch, der Spannung auf höchstem Niveau bot. Zur Pause waren die Hausemer lediglich zwei Körbe im Rückstand.
In der Halbzeitpause wurde eine taktische Anpassung vorgenommen, die sofort Wirkung zeigte. Hausen fand besser in die Defensive, brach den Rhythmus der Erschwiler und konnte schon bald wieder ausgleichen. Doch rund eineinhalb Minuten vor Schluss gelang den Gastgebern erneut der Führungskorb. Nach einem erfolglosen Hausemer Angriff schien die Partie entschieden.
Die Gäste gaben jedoch nicht auf. In den letzten dreissig Sekunden setzten sie auf aggressives Pressing und erzwangen einen Fehlpass. Der folgende Konter endete in einem Penalty, den Manuel Frank in der plötzlich totenstillen Halle eiskalt verwandelte. Overtime.
In der Verlängerung dauerte es eine Weile, bis das erste Team traf. Kurz vor dem Ende der ersten Verlängerung erzielte Hausen den Treffer zur Führung. Diese konnte lange gehalten werden, doch Erschwil gelang erneut der Ausgleich. Anschliessend folgte der Rückschlag für Hausen, denn der Captain erhielt eine Strafe und musste die letzten zwei Minuten von der Bank aus verfolgen. Die Kommunikation war wegen des tosenden Lärms der Halle sehr schwierig und die Unterzahl machte jede Aktion schwieriger.
Trotz grossartiger Abwehrarbeit blieb am Ende ein Erschwiler Spieler frei. Sein Wurf, aus fünf bis sechs Metern Entfernung, traf kurz vor Schluss genau ins Schwarze. Im Anschluss war die Partie entschieden. Die Hausemer mussten sich 16:15 nach Verlängerung geschlagen geben.
Hausen scheidet damit äusserst knapp aus dem Schweizer Cup aus. Die gezeigte Leistung lässt jedoch klar aufhorchen und stimmt zuversichtlich für die bevorstehende Wintermeisterschaft in Luzern.
Es spielten:
Ivo Götschi, Nick Götschi, Sven Kammer, Manuel Frank, Elias Huber, Joel Annen, Lennard Schlör
Wie bereits in den vergangenen Jahren reisten die Herren aus Hausen zum traditionellen Korbballturnier in Buochs an. Mit einem gut aufgestellten Team versuchten sie, den Titel, der seit der Corona-Pandemie stets nach Hausen geholt wurde, auch in diesem Jahr zu verteidigen. In den letzten zehn Jahren (mit zwei Jahren Coronapause) konnte Hausen das Turnier bereits fünfmal gewinnen (2015, 2018, 2022, 2023, 2024).
Für die Hausemer ist das Turnier ein wichtiger Gradmesser vor der bevorstehenden Wintermeisterschaft sowie dem Schweizer Cup. In diesem Jahr trafen sie auf starke Kontrahenten aus Wohlhausen, Schwarzenburg und auf die Gastgeber aus Buochs.
Als Favoriten gestartet, zeigten die Hausemer von Beginn an souveräne Leistungen und entschieden die ersten drei Partien klar für sich. In der zweiten Turnierhälfte kam es jedoch zu einem unglücklichen Zusammenprall. Jann Götschi musste mit einem brummenden Kopf und einer krummen Nase das zweitletzte Spiel forfait geben. Zum Glück stellte sich später heraus, dass nichts gebrochen war.
So musste das Team das letzte Spiel ohne Auswechselspieler bestreiten. Trotzdem konnten die Hausemer alle Begegnungen bis auf eine knapp verlorene Partie für sich entscheiden. Damit gelang es ihnen erneut, den Titel erfolgreich zu verteidigen.
Im kommenden Jahr feiert das Turnier sein 40-jähriges Jubiläum, und die Hausemer freuen sich schon jetzt darauf, Teil dieses besonderen Anlasses zu sein.
Es spielten: Ivo Götschi, Nick Götschi, Jann Götschi, Manuel Frank, Jörg Fenner, Joel Annen
Für die erste Schlussrunde in der Nationalliga A sind die Hausemer Herren nochmals in einer grossen Schar angereist. Mit 11 Spielern und einem Coach war das Spielfeld und die Bank ordentlich gefüllt. Die grosse Präsenz war gerechtfertigt, denn jeder wollte dabei sein, wenn der Ligaerhalt gefeiert wird. Dies war bereits vor der letzten Runde klar, da die nächste Verfolgermannschaft bereits mehr als 7 Punkte Rückstand hatte und an diesem Spieltag nur 6 Punkte möglich waren. Mit diesem Wissen konnten die Hausemer jedes Spiel befreit aufspielen und versuchten noch einige Mannschaften zu ärgern. Das erste Spiel, ein Pflichtsieg, welcher in der Vorrunde nicht gelang, konnte von Anfang an dominiert werden. Die Verteidigung von Hausen war stabil und so gelang dem Gegner aus Meltingen fast nichts. Mit einer effizienten Treffer Auswertung konnte das Spiel klar gewonnen werden: 11:6. Die zweite Partie gegen Zihlschlacht war nochmals ein Abnützungskampf. Eine hart umkämpfte Partie endete schlussendlich mit einem 9:9 Unentschieden. Das letzte Spiel gegen Erschwil verlief nicht wie geplant. Viel zu früh haben die Hausemer den Anschluss verloren und eine Aufholjagd im letzten Spiel der Saison blieb aus.
Rückblickend war diese Saison jedoch ein voller Erfolg! Hausen konnte sich in der obersten Liga halten, nicht nur knapp, sondern mit einem angenehmen Vorsprung auf dem 7. Schlussrang. Weiter konnten junge Spieler ihre ersten Nati-Erfahrungen überhaupt sammeln und sind bereit, auf diesem Niveau mitzuspielen.
Für die nächste Saison wird mit Korbball 2026 das Reglement angepasst. Die Differenzen von der Hallen- zur Aussensaison sollen minimiert werden und so wird in der nächsten Saison auf einem kleineren Spielfeld gespielt und es wird nur noch 5 gegen 5 gespielt, nicht mehr wie bis anhin 6 gegen 6. Die Hausemer können bestimmt von der Spieler Reduktion profitieren, da Hausen mit mehr Platz auf dem Feld ein besseres Spiel spielen kann. Ob es effektiv viel mehr Platz gibt aufgrund der Feldreduktion, wird sich noch zeigen. Auf jeden Fall ist das Ziel erreicht, dass man nächstes Jahr in der obersten Liga nach dem angepassten Reglement spielen kann. Bis dahin ist jedoch nun erst einmal Saisonpause, bis dann bald auch schon wieder die Wintersaison im Oktober starten wird.
In ihrer ersten Saison in der höchsten Schweizer Korbballliga sorgt die Mannschaft aus Hausen am Albis für Aufsehen. Als Aufsteiger in die Nationalliga A wagten sich die Hausemer mutig ins Haifischbecken der Elite.
Die Saison begann am 3. Mai unter garstigen Bedingungen in Lüsslingen. Der verregnete April hatte den Trainingsbetrieb stark eingeschränkt und nur ein einziges Aussentraining im heimischen Jonentäli war möglich. Keine idealen Voraussetzungen, um gegen Grindel, den amtierenden Schweizermeister, zu bestehen. Doch die Hausemer präsentierten sich kämpferisch und hielten stark mit. Als Neuling in der Liga lag der Überraschungseffekt auf ihrer Seite. Dennoch erfuhr das Team zum Auftakt eine knappe Niederlage.
Im zweiten Spiel gegen Büsingen wurde das Team auf dem falschen Bein erwischt. Die Deutschen nutzten jeden Fehler eiskalt aus, was zu einer Partie zum Vergessen führte. In der letzten Begegnung des Tages gegen Oberaach kämpfte man sich in einer furiosen zweiten Halbzeit nach einem Fünf-Punkte-Rückstand zurück. Der Ausgleich zum 7:7 gelang drei Sekunden vor Schluss, womit die Nullerrunde zum Auftakt verhinderte wurde.
Die zweite Runde wurde zum Höhepunkt der Vorrunde. Mit 5 von 6 möglichen Punkten sammelten die Hausemer nicht nur dringend benötigte Punkte, sondern auch viel Selbstvertrauen. Im Startspiel gegen den Tabellenführer Pieterlen, konnte ein starkes Unentschieden, trotz doppelter Unterzahl in der Schlussminute, über die Zeit gebracht werden.
Gegen Neukirch-Roggwil folgte ein konzentrierter Auftritt. Ein früher Vorsprung wurde souverän verteidigt, der Matchplan ging auf. Im letzten Spiel gegen Madiswil wurde es spät am Nachmittag nochmals hektisch. Eine hart umkämpfte Partie entschied Hausen mit einem spektakulären Wurf in letzter Sekunde für sich.
Nach dem Höhenflug kam die harte Landung. Die dritte Runde war geprägt von Übermut, Müdigkeit oder vielleicht auch zu grosser Erwartung. Gegen Zihlschlacht reichte es lediglich zu einem Unentschieden, obwohl da der Sieg drin gelegen wäre. Gegen Meltingen, das auf dem Papier schlagbar gewesen wäre, fand man nicht ins Spiel und musste eine klare Niederlage einstecken.
Zum Abschluss wartete mit Erschwil ein physisch starker Gegner. Die Hausemer wirkten ausgelaugt und wurden von einem Konterfeuerwerk der Solothurner überrumpelt. Eine Partie, bei der man vom Anpfiff weg nur noch hinterherlief…
Mit 7 Punkten aus drei Runden steht Hausen im hinteren Ende der Tabelle. Als Aufsteiger eine akzeptable Leistung, da einige der Partien gegen Spitzenteams auf Augenhöhe geführt wurden. Drei Punkte trennen die Hausemer vom Abstiegsstrich und gleichzeitig vom Podest. Die Rückrunde verspricht Spannung pur. In einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann, ist noch alles möglich.
Zunächst steht jedoch eine wohlverdiente Sommerpause an, obwohl da vorher noch das ETF-Turnier gespielt werden muss…
Nach einer überragenden Saison 2024 in der Nationalliga B, in der das Korbballteam aus Hausen am Albis die Liga dominierte, ist der langersehnte Aufstieg in die Nationalliga A endlich Realität geworden. Mit einer hervorragenden Teamleistung und konstant starken Auftritten gelang es der Mannschaft, sich an die nationale Spitze zu spielen. Die Hausemer sind nun bereit für die nächste grosse Herausforderung.
Mit sechs Spielrunden à drei Partien werden auch in diesem Jahr wieder insgesamt 18 Spiele ausgetragen. Gespielt wird in einer Vor- und Rückrunde. Der Startschuss zur neuen Saison ist bereits am 3. Mai 2025 mit dem ersten Spieltag in Lüsslingen (SO) gefallen. Im Verlauf der Saison folgen weitere Runden in Altnau (10.05.), Nunningen (24.05.), Büsingen (09.08.) und Madiswil (16.08.). Den krönenden Abschluss bildet die Finalrunde am 6. September in Madiswil–Aarwangen.
Als weiteres Highlight in diesem Sommer steht das Eidgenössische Turnfest an, welches nur alle sechs Jahre stattfindet. Am 14. und 15. Juni trifft sich die Korbballgemeinschaft der Schweiz in Lausanne zu einem zweitägigen Korbballturnier. Die Hausemer werden auch dort in der höchsten Stärkeklasse antreten und sich mit den 20 besten Teams der Schweiz messen.
Für zusätzlichen Auftrieb sorgt der neue Look, der von Reto Götschi, Inhaber der Urs Lanz AG, zur Verfügung gestellt wurde. Als ehemaliger Korbballspieler des TV Hausen am Albis, möchte er den Sport und das Team mit zwei neuen Trikotsätzen unterstützen.
Die Vorbereitungen für eine vollgepackte Sommersaison laufen auf Hochtouren. Die Mannschaft blickt mit Respekt, aber auch mit Zuversicht auf die neue Liga – mit dem Ziel, sich nicht nur zu behaupten, sondern auch das eine oder andere etablierte Team richtig zu fordern.
Die Mission ist klar: kämpfen, überraschen – und Korbball auf höchstem Niveau zeigen.
Hinten: Lennard Schlör, Nick Götschi, Sven Kammer, Kevin Rickenbach, Ivo Götschi, Reto Götschi Vorne: Manuel Frank, Jörg Fenner, Joel Annen, Janusan Balasundaram, Michel Schneiter
Zum Schluss der Hallensaison steht noch die Schlussrunde der ISM an. Nach der erfolgreichen letzten Runde ist das Korbballteam aus Hausen immer noch ungeschlagen an der Spitze. Um Meister zu werden würde also ein einziger Sieg in den letzten drei noch auszutragenden Spielen ausreichen, um alle anderen Teams zu übertreffen.
Im ersten Spiel gegen Wikon soll dementsprechend bereits alles klar gemacht werden. Es ist allerdings ein knappes Spiel und der Gegner versucht den Hausemern noch auf den letzten Metern die Saison zu vermiesen. In der Hinrunde konnte man Wikon noch mit 10:5 besiegen, doch das spielt hier keine rolle mehr. In den letzten Sekunden des Spiels stehen dann die Hausemern mit einem Korb mehr da. Jetzt geht es darum das Resultat noch über die Zeit zu bringen. Es ist geschafft. Hausen gewinnt das Spiel mit 7:6 und ist somit garantiert auf dem 1. Platz, da man gegen den direkten Verfolger (Menznau) den besseren Direktvergleich hat.
Im zweiten Spiel konnte man dem Team die Erleichterung ansehen und es war ersichtlich, dass nicht unbedingt ein Sieg hermusste. Somit konnte Willisau ein vermeintlich einfacher Gegner den Hausemern doch noch ein Bein stellen und ein paar Punkte klauen. Hausen verlor zum ersten mal ein Spiel in dieser Saison und musste sich mit 7:8 geschlagen geben.
Nach der enttäuschenden Niederlage wurde das innere Feuer der Mannschaft wieder erweckt und sie wollte zum Abschluss der Saison das letzte Spiel noch gewinnen. Man konnte sich somit nochmals zusammenreissen und das letzte Spiel gegen Küssnacht mit 8:6 gewinnen.
Nach nun insgesamt 14 Spielen über die gesamte Saison belegt Hausen den ersten Platz und hat somit auch die eigenen Erwartungen erfüllt, auch wenn man sich im Nachhinein über das eine verlorene Spiel noch etwas ärgern konnte. Die ganze Korbballmanschaft freut sich jetzt aber erstmals auf die Sommersaison, in der man nach dem letztjährigen Aufstieg nun in der höchsten Liga um den Schweizermeistertitel kämpfen darf.
Tabelle der Teams:
Hausen
Menznau 1
Küssnacht
Menznau 2
Hergiswil
Wikon
Willisau
Schwyz
Es spielten: Manu Frank, Nick Götschi, Marco Studer, Janusan Balasundaram, Michel Schneiter, Fynn Burtscher, Jörg Fenner, Sven Kammer
Joel Annen
hinten l.n.r Jörg Fenner, Janusan Balasundaram, Manu Frank Vorne l.n.r Lannard Schlör, Nick Götschi, Sven Kammer, Fynn Burtscher
Dritte Runde ISM Herren 19.01.2025
Hausen weiterhin ungeschlagen an der Spitze
Anfang Februar spielte das Korbball-Team aus Hausen am Albis in der Rückrunde der Innerschweizer Meisterschaft. Nach vier Partien steht die Mannschaft weiterhin ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz – ein beachtlicher Erfolg, der das Ziel der ungeschlagenen Saison in greifbare Nähe rücken lässt.
Spitzenspiel gegen Menznau 1
Um 13 Uhr begann die erste Begegnung des Tages in Luzern gegen den stärksten Konkurrenten, Menznau 1. Das Spiel versprach Spannung, da Menznau bisher nur gegen Hausen verloren hatte. Trotz einer leicht unterbesetzten Aufstellung gelang Hausen ein solider Start und sie erarbeiteten sich früh einen Vorsprung. Dank einer starken Verteidigung und cleverem Blockspiel konnte das Team die Führung über die gesamte Partie halten. In einem hitzigen Spiel, geprägt von mehreren 2-Minuten-Strafen, behauptete sich Hausen schließlich mit einem knappen 8:6 und verteidigte damit die Tabellenführung.
Pflichtsieg gegen Menznau 2
Nur eine Stunde später folgte das zweite Spiel gegen Menznau 2. Hier war ein Sieg Pflicht – und die Mannschaft enttäuschte nicht. Mit einer konzentrierten Leistung sicherte sich Hausen einen souveränen 10:5-Erfolg.
Klares Ergebnis gegen Hergiswil
Nach einer längeren Pause trat Hausen um 16:00 Uhr gegen den Tabellenvierten Hergiswil an. Obwohl dieser Gegner nicht zu unterschätzen war, dominierte Hausen von Beginn an. Mit einem deutlichen Vorsprung im Rücken verwaltete das Team das Spiel geschickt und gewann ungefährdet mit 6:4.
Sieg trotz Erschöpfung gegen Schwyz 1
Zum Abschluss des Tages um 17:00 Uhr traf Hausen auf den Tabellenletzten Schwyz 1. Die Belastung der vorherigen Spiele war spürbar, doch die Mannschaft zeigte einmal mehr ihre Klasse und setzte sich mit 8:5 durch.
Ungeschlagen an der Spitze
Nach elf Spielen bleibt Hausen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Innerschweizer Meisterschaft. Nun steht nur noch die Schlussrunde bevor, in der das Team gegen Küssnacht, Wikon und Willisau antreten wird. Die Spieler aus Hausen sind zuversichtlich, auch diese Aufgaben erfolgreich zu meistern und die perfekte Saison zu krönen.
Das Ziel: ungeschlagen Meister werden!
Es spielten: Manu Frank, Nick Götschi, Lenni Schlör, Janusan Balasundaram, Fynn Burtscher, Joel Annen, Jörg Fenner
Lennard Schlör
Cup Viertelfinal 07.02.2025
Die Schweizer Cupmeisterschaft ist schon weit vorangeschritten und durch einen erfolgreichen Sieg im Achtelfinale hat sich das Korbballteam aus hausen souverän für den Viertelfinal qualifiziert. Es gibt spätestens ab jetzt keine einfachen spiele mehr, da nur noch die besten Teams der Schweiz übrigbleiben. Nun traf das Team aus Hausen auf den TV Grindel. Sie haben im Sommer die Nationalliga A gewonnen und somit Schweizermeister geworden. Somit gibt es zum ersten mal ein Spiel des Siegers der Nationalliga A gegen den Sieger der Nationalliga B. Das Team aus Hausen ist somit der klare Aussenseiter. Des Weiteren musste man noch diverse Abwesenheiten aus verschiedensten Gründen verkraften. Trotzdem uneingeschüchtert machten sich die Hausemern am Freitagabend auf den Langen Weg in Richtung Solothurn.
Dadurch dass sich beide Teams zuvor noch nie begegnet sind, kannte man sich gegenseitig noch nicht und wusste nicht genau wie man sich gegen den Gegner verhalten soll. Dies ist natürlich ein Nachteil für beide Seiten, wobei die Hausemern als klarer Aussenseiter natürlich völlig befreit und ohne Druck spielen konnten. Für die Gegner ist so ein Spiel ein klarer Pflichsieg.
Die Grindeler starteten sogleich äusserst stark ins Spiel und konnten gleich mit mehreren Körben in Führung gehen. Es dauerte bis in die 8. Minute, bis Hausen mit einem Weitwurf nachlegen konnte. Danach ging das Spiel bis zur Pause hin und her und die Korbdifferenz konnte konstant beibehalten werden. Die vielen Treffer auf beiden Seiten waren vor allem geprägt von Weitwürfen und Penaltys. In der Pause stand es 14:8 für die Gastgeber aus Grindel. Nach der Pause spielte Grindel noch ein stark auf und konnte zwischenzeitlich den Vorsprung auf 11 Körbe ausbauen. Dieser Vorsprung hielt sich bis 5 min vor Schluss. Dann legten die Hausemern noch etwas zu und konnten nochmals etwas rankommen. Am Schluss musste man sich mit 24:17 zufriedengeben.
Die Hausemern haben sich gegen einen starken Gegner gut geschlagen. Als Erkenntnis aus diesem Spiel kann sicher mitgenommen werden, dass selbst der Schweizermeister nicht unmöglich zu besiegen ist und mit etwas mehr Glück und einem breiteren Kader ist es durchaus möglich das eine oder andere Spiel im Sommer gegen sie zu gewinnen. Ausserdem haben alle vom Team mindestens einmal getroffen. Somit konnte gezeigt werden, dass ausfälle von wichtigen Schlüsselspielern durchaus kompensiert werden können und mit einem hochkarätigen Gegner mitgehalten werden kann.
Es spielten: Manu Frank, Nick Götschi, Filipe Dos Santos, Janusan Balasundaram, Jörg Fenner, Joel Annen
Der erste Spieltag des Korbballteams aus Hausen war in vielerlei Hinsicht ein spezieller Tag. Durch einen unglücklichen Zufall fand das im TV Hausen und Umgebung beliebte Turnerchränzli am selben Tag statt. Dadurch waren viele Stammspieler entweder auf der Bühne oder als Helfer anderweitig beschäftigt. Somit musste das Team notfallmässig umgestaltet werden. Zum Glück verfügt der TV Hausen über leidenschaftliche ehemalige Korbballer, welche das Korbballspielen keinesfalls verlernt haben und dem Team unter die Arme greifen konnten.
Im ersten Spiel merkte man, dass die Spieler sich noch etwas finden mussten. Somit gestaltete sich bereits das Spiel gegen Schwyz als eine Herausforderung, bei der sich die Hausemer mit einem 6:5 knapp durchsetzen konnten. Im zweiten Spiel gegen Hergiswil fand die Mannschaft immer besser zusammen und konnte sich mit einem klaren 8:3 durchsetzen. Die anfängliche Nervosität schien völlig verflogen zu sein.
Es folgten ein Spiel gegen Wikon, welches souverän mit 10:5 gewonnen wurde und ein Spiel gegen Willisau, welches mit einem 7:4 zu Ende ging.
Somit konnten in der ersten Runde bereits 8 wichtige Punkte gesammelt werden. Viel Zeit zum Feiern blieb dem Team leider nicht, da einige von ihnen möglichst schnell zurück nach Hausen mussten, um beim Chränzli zu Helfen. Das Wochenende war für den TV Hausen in zweierlei Hinsicht ein voller Erfolg, da das Chränzli und die Korbballrunde nicht besser hätten verlaufen können.
Es spielten: Sven Kammer, Alex Käslin, Jörg Fenner, Michel Schneiter, Joel Annen, Jann Götschi, Roger Götschi, Christoph Meyer
Joel Annen
Zweite Runde ISM Herren 14.12.2024
In der zweiten Runde der Innerschweizerkorbballmeisterschaft ging es für das Team aus Hausen darum, das alte Jahr erfolgreich abzuschliessen und die noch ausstehenden drei Spiele der Hinrunde zu gewinnen.
Die Gegner des Tages waren keinesfalls zu unterschätzen. Im ersten Spiel ging es gleich gegen das bis anhin ebenfalls ungeschlagene Team aus Menznau. Eine Findungsphase des Teams im ersten Spiel wie in der letzten Runde konnte man sich hier nicht leisten. Wenn man Ambitionen hat die Liga zu gewinnen müssen auch solche Teams besiegt werden können. Das Spiel gestaltete sich sehr knapp und ausgeglichen. Schlussendlich konnten sich die Hausemer mit einem 6:5 knapp durchsetzen.
Darauf folgte das Spiel gegen Küssnacht, welches neben Hausen und Menznau ebenfalls zu den top Teams der Liga gehört. Man konnte hier allerdings die eigene Spielstärke beweisen und mit 13:7 einen Sieg einfahren.
Das letzte Spiel der Hinrunde und das letzte vor den verdienten Weihnachtsferien war gegen das zweite Team aus Menznau. Obwohl sie nur das zweite Team sind, dürfen sie nicht unterschätzt werden. Dies ist den Hausemern gut gelungen und das Spiel konnte mit 11:7 gewonnen werden. Man kann sich sicher sein, dass beide Teams aus Menznau in der Rückrunde eine Revanche wollen und es den Hausemern nicht einfach gestalten werden.
Aktuell liegt das Team aus Hausen mit der Maximalpunktzahl von 14 Punkten auf der Leaderposition und will diese auch in der Rückrunde erfolgreich verteidigen.
Es spielten: Ivo Götschi, Manu Frank, Nick, Götschi, Sven Kammer, Fynn Burtscher, Joel Annen, Jörg Fenner, Janusan Balasundaram