Männerriegenreise 2025 – Solothurn

Donnerstag, 28.8.2025

Am Mittwochabend vor unserer Reise nach Solothurn werfe ich noch einen Blick auf den Regenradar und Oh Schreck, das heisst nichts Gutes für Donnerstagmorgen. Regen, nichts als Regen, Gewitter und nochmals Regen werden prognostiziert.

Am Donnerstagmorgen, schon um fünf Uhr stehe ich auf, einen Blick nach draussen und Oh Wunder, es regnet noch nicht. Um 06.30 Uhr fahre ich zur Bäckerei Pfyl, um für 8 Teilnehmer Kaffee und Gipfeli zu organisieren. Nachher mache ich mich zu Fuss auf den Weg zum Parkplatz Chratz. Es regnet immer noch nicht. Gleichzeitig mit mir taucht auch schon als erster Teilnehmer Andreas Müller auf, wenige Minuten später Albert Staub mit einem nigelnagelneuen neun Plätzer Bus. Kurze Zeit später, noch vor 07.00 Uhr sind alle acht Teilnehmer versammelt und geniessen Kaffee und Gipfeli.

Kurz nach sieben Uhr fahren wir ab in Richtung Grenchen. Kurz nach Sihlbrugg beginnt es zu regnen, ja schon bald zu schütten. Wie immer auf der Fahrt nach Luzern fahren wir bei Buchrain in einen Stau. Es dauert allerdings nicht lange und wir rollen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit weiter. Bevor wir auf die A2 einlenken, stecken wir schon wieder in einem Stau fest, diesmal allerdings etwas länger. Schon bald müssen wir eine Rettungsgasse bilden, denn ein Krankenwagen will nach vorne. Wir rollen langsam vorwärts, bis die beiden Fahrspuren auf eine reduziert werden. Ja, und nun sehen wir einen roten Wagen, die Schnauze stark eingedrückt, verkehrt auf der Fahrbahn stehen. Nach einer knappen halben Stunde haben wir endlich freie Fahrt.

Aber wie lange? Beim Autobahndreieck Härkingen stecken wir schon wieder fest. Mal schneller, mal langsamer tuckern wir in Richtung Solothurn. Kurz nach der ersten Ausfahrt Solothurn können wir unseren Bus ausprobieren. Endlich!

Mit 45 Minuten Verspätung, biegen wir nach Grenchen ab, wo Gipfeli und Kaffee im Restaurant Velodrome auf uns warten. Hier ist die einzige Radrennbahn der Schweiz, auf der noch Bahnfahrer trainieren, und internationale Rennen austragen. Nach Besichtigung einiger Bahnvelos kapern wir wieder unseren Bus und fahren weiter zum Parkplatz des Parktheaters.

Hier werden wir schon erwartet und gemeinsam schlendern wir zur Uhrenmanufaktur Fortis-Watches, wo wir von einer Dame und einem Herrn empfangen werden. Regenschirme und Jacken ablegen und schon befinden wir uns in einem Werkraum, in dem zwei Uhrmacher arbeiten. Der eine montiert eine Serie Uhren und der andere ist mit Reparaturen beschäftigt. Für eine Uhr benötigt er ungefähr einen halben Tag. Die Firma verlangt 420.00 Franken, zusätzlich werden die ausgewechselten Teile verrechnet.

1912 wurde die Firma von Walter Vogt gegründet. Seine Vision: Präzisionszeitmesser für die ganze Welt. In den 40er-Jahren kam Fortissimo auf den Markt, eine der ersten wasserdichten Armbanduhren. In all den Jahren war Fortis bekannt für die Qualität ihrer Uhren. In den 70er-Jahren kam Flipper, die erste Kunststoffuhr (Vorläufer der Swatch) auf den Markt. Fortis war bei allen Neuerungen der Armbanduhren immer an vorderster Front dabei. Ja, man verzettelte sich, was sich zu rächen begann. Fortis ging es schlecht und schlechter und 2018 kaufte Yupp Philipp, ein Deutscher Kaufmann die Firma. Ein neues Konzept musste her. Nur noch wenige Modelle sollten gebaut werden, dafür nur im höheren Preissegment.

Heute baut Fortis nur noch «Männeruhren», z.B. Flieger, Novonaut, Marinemaster, Vagabond und Stratoliner.

Es arbeiten etwa 15 Personen für die Firma, darunter fünf Uhrmacher. Diese fünf Mitarbeiter tragen die Firma. Zum Schluss zeigte man uns die ganze Kollektion an Uhren. Eine Fortis Uhr kostet zwischen knapp 2000 und 8000 Franken.

Nach 11/2 Stunden verlassen wir die Firma mit vielen bleibenden Eindrücken und spazieren zum Ortsmuseum, wo viel über das Leben in der Uhrenstadt gezeigt wird.  Als Leckerbissen sehen wir auch einen kleinen Teil einer Rakete, die mit Fortis Uhren bestückt im Weltall war.

Pünktlich um 12.00 Uhr verlassen wir die sehr grüne Stadt Grenchen und fahren zur Talstation der Weissenstein Luftseilbahn. Der Nebel, der am Morgen bis ins Tal reichte, hat sich in der Zwischenzeit fast bis zum Gipfel zurückgezogen. Trotzdem sehen wir nicht sehr viel, denn es regnet immer noch leicht und von den Berner Alpen sieht man gar nichts. Das Hotel Weissenstein (1280 m ü. M.) ist nur wenige Meter von der Bergstation entfernt. Aussteigen und nach wenigen Metern betreten wir das Restaurant, wo wir erwartet werden.

Nach einem feinen Mittagessen verlassen wir das Hotel, um im Restaurant Sennhaus Kaffee und Dessert zu geniessen. Allerdings machen sich zwei einsame Wanderer, unser Präsident, Ernst Hottinger und unser Riegenleiter Charlie Tanner auf den Weg, um die vorgeschlagene Wanderung zum «Hinteren Weissenstein» unter die Füsse, bessergesagt unter die Schuhe zu nehmen. Es regnet nun nicht mehr, aber es ist ziemlich frisch.

Nach rund einer halben Stunde kommen auch die Wanderer zum verdienten Kaffee. Schon bald machen sich die beiden auf den Rückweg, um die restliche Mannschaft im Restaurant Sennhaus zu treffen. Und jetzt nochmals einen Kaffee geniessen, bevor wir hinauf zur Weissensteinbahn spazieren.

Leider hat sich das Wetter nicht gebessert. Es regnet nicht, aber im oberen Teil hat es noch Nebel und im unteren Teil hat man gute Sicht auf Solothurn und Umgebung. Die Alpen verstecken sich immer noch.

Nun fahren wir im Bus zur Tiefgarage Berntor in Solohurn. Wir schnappen unser Gepäck und tragen es ca. 100 Meter zum Hotel «An der Aare». Wir werden schon erwartet und erhalten unsere Zimmerschlüssel. Das Hotel ist ein altes Spital, was man an der Anordnung der Zimmer noch feststellen kann.

Eine halbe Stunde später sind wir unterwegs, um uns einen kleinen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Klein, aber fein. An der Solothurner «Riviera» genehmigen wir uns den wohlverdienten Aperitif, bevor wir zum Nachtessen ins Restaurant «Sommergarten Altes Spital» dislozieren. Zu unserem Leidwesen ist es zu kalt, um im wunderschönen Garten zu speisen.

Also essen wir notgedrungen im Innern. Nach einem guten Nachtessen und gemütlichem Zusammensein lassen wir gegen 23.00 Uhr den Tag ausklingen.

 

Freitag, 29.8.2025

Am Freitag ist um 08.00 Uhr frühstücken angesagt. Aber die ersten von uns sind schon früher da. Kurz vor 09.00 Uhr schlendern wir wieder mit Sack und Pack zur Tiefgarage und fahren zum Restaurant «Kreuzen», wo wir parkieren können.

Schon sind wir auf einem kleinen Spaziergang in die Verenaschlucht. Unseren Waldexperten schlagen die Herzen höher, denn sie sind hell begeistert vom Wald, sehr grün und vor allem haben viele Bäume lange, ganz gerade Stämme! Zuhinterst in der Schlucht befindet sich die Einsiedelei, bestehend aus zwei barocken Kapellen, der Ölberggrotte und der Einsiedelei, die von einem Eremiten bewohnt wird.

Nach der Enthauptung von Urs und Viktor, zwei thebäischen Legionären, reiste Verena, die Verlobte von Viktor, nach Solothurn. Unweit der Stadt, in einer wilden Schlucht, der heutigen Verenachlucht, fand sie Unterkunft. Während Jahren hauste sie da und pflegte Kranke. Die Kinder der Armen besuchten sie und hörten ihren Geschichten zu, währendem sie die Kinder wusch und kämmte. Von bösen und neidischen Menschen verfolgt, hielt es Verena nicht länger aus. Sie nahm Abschied von den Gräbern der beiden Thebäer und fuhr auf einem Mühlstein sitzend, flussabwärts, bis dorthin, wo die Aare in den Rhein mündet. Bis zu ihrem Tod im Jahre 344 lebte sie in Zurzach, wo sie begraben liegt.

Die Einsiedelei bestaunen, die beiden Kapellen besichtigen und schon geht es zurück nach Solothurn, denn um 10.30 Uhr haben wir eine Stadtführung, die beim Baseltor beginnt. Apropos Baseltor: In alle vier Himmelsrichtungen hatte es früher Stadttore, heute sind es noch drei. An allen vier Stadtausgängen gibt es heute dafür Tiefgaragen, denn die Stadt ist autofrei.

Nachdem wir die Tiefgarage verlassen und das Baseltor passiert haben, werden wir von unserem Stadtführer, Herr Kiefer angesprochen, ob wir die Männerriege Hausen a. A. seien. Wir kehren vor das Stadttor zurück und betrachten die Schanzen, die Stadtmauer und das Stadttor.

Die heute noch erhaltene Stadtmauer, die Ecktürme und Schanzen wurden im 16. Jahrhundert gebaut. Die Mauer wurde aus massiven Kalksteinquadern errichtet und verfügt über bis zu 4 Meter dicke Mauern. 1667 wurde mit dem Bau eines sternförmigen Schanzenrings nach französischem Vorbild begonnen. Die Bauarbeiten dauerten bis 1700 und sorgten dafür, dass sich Solothurn sehr stark verschuldete. Nach der Fertigstellung der Anlage wurde ein Gutachten über die Tauglichkeit erstellt. Das Resultat war ernüchternd, die Anlage erfüllte die Anforderungen nicht. Allerdings wurde das Verteidigungswerk nie auf die Probe gestellt.

Nach diesem Exkurs in die Vergangenheit schlendern wir an der St. Ursen-Kathedrale vorbei in Richtung Aare und kommen zur St. Peterskapelle.

Hier wird der beiden Märtyrer Urs und Viktor, zwei Thebäischen Legionären gedacht, die nach einem Massaker im heutigen St. Maurice nach Solothurn flüchteten, Diese wurden vom Stadthalter festgenommen und auf der Aare geköpft. Leiber und Köpfe fielen ins Wasser. Die beiden Leiber nahmen die Köpfe unter die Arme uns wateten zu einer Bucht, wo sich Christen heimlich trafen. Dort wurden sie begraben.

In der Kapelle besuchen wir im Keller, den wir durch eine Falltür erreichen, die Überreste früherer Gedenkstätten. Ja sogar ein Stück einer alten Strasse, mindestens einen halben Meter tiefer gelegen als die heutige, ist noch vorhanden.

Nun schlendern wir vorbei an vielen schönen alten Häusern, die wohlhabende Familien gebaut haben. Solothurn heisst auch die Ambassadorenstadt.

Ein Ambassador war ein Gesandter Frankreichs. Der erste Ambassador residierte 1530 in Solothurn. Seine wichtigste Aufgabe war es, Schweizer Söldner für die Französische Krone anzuwerben, ein sehr einträgliches Geschäft für die Ambassadoren und die wichtigsten politischen Führer Solothurns.1792 wurde der Vertrag gekündigt und der Französische Gesandte residierte zuerst in Baden, dann in Basel und ab 1799 in Bern.

Als nächstes schlendern wir entlang der Riviera von Solothurn, wo man viele Restaurants und Kneipen findet. So und jetzt geht es wieder hinauf in die Stadt bis zum Friedhofplatz. Früher, zur Römerzeit, war hier ein Friedhof, der ausserhalb der damaligen Stadtmauer lag, wie das heute noch in den muslimischen Ländern der Fall ist.

Als nächstes schlendern wir zum Zytgloggeturm. Er war nie bewohnt, diente aber vor allem als Wachturm. Es wurde nicht nach fremden Soldaten Ausschau gehalten, sondern nach ausbrechenden Feuern, was damals verheerend war, denn alle Häuser bestanden aus Holz. Nicht weit entfernt ist das Hotel Krone, die erste Wahl in Solothurn. Und schon stehen wir vor der St. Ursen-Kathedrale. Leider ist die Zeit schon vorbei und es reicht nicht mehr für einen Besuch.

Also verabschieden wir Herr Kiefer, der uns so viel Interessantes zu erzählen wusste.

So, jetzt haben wir alle Hunger, wir steigen in unseren Bus und ab geht die Fahrt nach Biberist, zum Restaurant Enge. Leider ist es immer noch zu kalt, um im Garten zu essen, also hinein ins Restaurant.

Auf der Speisekarte finden wir einige Salate und andere gute Sachen zur Auswahl. Ich und mehrere Kollegen entschliessen uns für einen Siedfleischsalat. Das Essen ist gut und preiswert. Nach einem Kaffee sitzen wir wieder im Bus.

Jetzt fahren wir nach Niederbuchsiten zur «Juraworld of Coffee». Aber oh weh, wir fahren schon wieder in einen Stau. 30 Minuten länger soll die Fahrt dauern. Bei der ersten Ausfahrt verlassen wir die Autobahn und fahren über die Landstrassen. Am Schluss haben wir nur noch 20 Minuten Verspätung. Aber kein Problem, wir werden trotzdem freundlich erwartet.

Nach wenigen Minuten können wir eintreten und werden von einer Kaffeebohne durch die Ausstellung geführt. Wir erfahren, wie die erste Kaffeebohne entdeckt wurde, wie der Kaffee von den arabischen Ländern nach Europa und in die übrige Welt seinen Weg fand. Anschliessend erfahren wir, wie die erste Kaffemaschine und weitere Modelle der Firma «Jura» entstanden. Es war sehr interessant. Bevor wir wieder nach draussen gelangen, befinden wir uns in einem Kinosaal. Die ersten beiden Reihen haben Stühle, die sich bewegen, die anderen sind fest am Boden verankert. Nun erleben wir einen Trickfilm, wie eine Kaffebohne ihre Heimat sucht und findet. Immer wieder werden wir auf unseren beweglichen Stühlen angehoben oder wir werden durchgeschüttelt.

Als nächstes werden wir zu Trophäen von Roger Federer geführt. An einer Wand sind alle seine Grand Slam Titel notiert, sowie seine Pokale ausgestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite sind Kästen angebracht, in denen Roger über sich und seinen Sport berichtet, Sehr sympathisch.

Zu guter Letzt landen wir im Kaffee. Ein Kaffee ist gratis, alles andere muss bezahlt werden. Es wird uns noch Patisserie präsentiert und einige Teilnehmer greifen zu. Mir sind sie zu süss.

Die Heimfahrt verläuft problemlos und pünktlich sind wir in Hausen a. A. Kurz vor dem Parkplatz Chratz bedankt sich unser Präsident bei mir für die Organisation und bei Albert Staub für das Fahren.

Der Reise- und Riegenleiter

Karl Tanner

Teilnehmer:
Von links nach rechts: Heinz Kellenberger, Hans Baer, Ueli Baumann, Ernst Hottinger, Karl Tanner, Albert Staub, Heinz Schwarz und Andreas Müller

Stabübergabe bei der Hauptleitung der Geräteturnerinnen

2016 hatten Sonja Steinmann und Rebekka Fasciati Leuenberger bei einer Tasse Kaffee die Idee, eine Geräteriege ins Leben zu rufen. Ausschlaggebend waren ihre Töchter, die Lust hatten zu turnen.

Gut neun Jahre und unzählige Turnstunden später hat Sonja vor den Sommerferien die Hauptleitung der Geräteriege an Iris Jenni übergeben. Mit ihrem grossen Engagement und ihrer Zuverlässigkeit prägte Sonja das Geräteturnen sowohl in der Turnhalle als auch in der Organisation massgeblich.

Zum Abschied wartete eine Überraschung: Die Turnerinnen präsentierten einen Tanz, der von ihrer zukünftigen Hauptleiterin einstudiert und geleitet worden war. Sonja und das gesamte Leiterteam waren sichtlich gerührt.

Mit Iris übernimmt nun eine jüngere Generation die Hauptleitung. Das Leiterteam, zu einem grossen Teil aus ehemaligen Turnerinnen bestehend, bringt mit neuen Ideen frischen Wind ins Training und in die Organisation.

Besonders erfreulich ist zudem, dass nach den Sommerferien wieder junge Turnerinnen in die Kategorie 1 aufgenommen werden konnten – der Riege steht eine lebendige Zukunft bevor.

Im Namen des Vereins und des Leiterteams bedanken wir uns ganz herzlich bei Sonja für ihren wertvollen Einsatz zugunsten unserer Vereinsjugend. Iris wünschen wir viel Vergnügen und Erfolg als Hauptleiterin.

«…ab uf d`Reis….» Frauenriegenreise 28. und 29.06.2025

Um 7:20h trafen sich 14 Turnerinnen am Postplatz in Hausen am Albis. Der Weg ist unbekannt, Spekulationen von « Wandern in Graubünden» bis «Stadtbesichtigung in Lausanne». Der genaue Reiseplan wussten nur Susanne und Regi, sie Zwei haben alles organisiert. Schon an dieser Stelle ein grosses Dankeschön.

Mit dem Postauto gings Richtung Baar, war schon auf der Höhe Ebertswil das erste «Hallo», Edith und die halbe Familie stieg in den Bus. Ob Sie wohl die ganze Familie mitnimmt? Nein, leider für uns und schön für sie, ging ihre Reise ein paar Flugstunden weiter. Auch in Kappel stieg ein bekanntes Gesicht zu, Oski, ob er nun unser neuer Reiseleiter ist? Sein Weg blieb uns unbekannt.

Von Baar mit dem Zug nach Winterthur. So sind die Spekulationen vom Bündnerland schon mal vom Tisch. Umsteigen, Richtung Schaffhausen! Liegt doch die Ostschweiz etwas näher.
Aussteigen, hiess es dann in Dachsen. Eine kleine Ortschaft mit der Bäckerei «Brot vom Held». Unser vorbestellter Kaffee, wie auch die vorbestellten Gipfeli waren leider schon ausverkauft! Nicht heldenhaft, aber egal, wir bekamen Ersatz, leckere Brötli und die Kaffeemaschine spendete uns doch noch 14 Kaffees.
Gestärkt waren wir bereit für den Fussmarsch, am Rhein entlang. Mit Gesprächen, Vogelgezwitscher und Wasserrauschen wanderten wir gemütlichen bis zum beeindruckenden Rheinfall. Wie wenig Wasser der Rhein doch führt. Eine kurze Verschnaufpause im Schatten beim Schloss Laufen, inklusiv Hut-Kauf für geschützte Köpfe brannte doch die Sonne schon am Vormittag um 30°C.
Weiter war geplant mit dem Zug bis Schaffhausen. Nur leider standen wir an der falschen Haltestelle und der Zug war ohne uns unterwegs. Sandra «Rita» unterhielt uns mit kniffligen Quizfragen, was die Wartezeit auf den nächsten Zuganschluss mit viel Lachen verkürzte.
In Schaffhausen angekommen war Hunger und Durst im Vordergrund. Bei leckeren Fischknusperli und einem Glas Wein genossen wir den Rhein. Nach dem Essen blieb uns etwas Zeit für eine Stadtbesichtigung, die einen «bestiegen» dem Munot, die andern schlenderten in den Gassen.
«Schiff ahoi» war dann die weitere Reiseroute. Bei hitzigem Sonnenschein fuhren wir den Rhein entlang, links und rechts gab es immer wieder Sehenswürdigkeiten. Da der Wasserstand des Rheins sehr, sehr niedrig war, schwammen viele Badegäste mitten im Fluss.
Unser nächster Halt Stein am Rhein. Wo wir nach einem kurzen Fussmarsch bei der Jugendherberge eintrafen, Zimmer bezogen und dann wollten alle nur noch ab ins Wasser. Eine gelungene Abkühlung, bei knietiefem Wasserstand. Umgezogen gings retour an den Hafen. Für Einige unbekannt aber sehr lecker, assen wir «Mezze» zum Znacht. Danke, für Kulinarisch mal was völlig anderes. Zum Verdauen gab es einen Halt bei Kevin`s Glace-Oase (sehr lecker) und einer erfreuten Abkühlung mit Fussbadeplausch im Dorfbrunnen, bei noch immer 27°C um 22:00h.
Anschliessend gingen die einten zurück in die Jugi zum Schlafen, die andern machten einen Umweg über die Strandbar «Lusbuebe». Unterhaltung, Gelächter und ein guter Drink waren inklusiv. Dann fanden auch die letzten den Weg zurück zur Jugi. Guten Nacht.

Ausgeschlafen oder sicher ausgeruht startete der zweite Tag mit einem feinen Frühstück in der Jugi. Nach der Zimmerabgabe war 09:30h der Treffpunkt.
Zurück zum Zentrum von Stein am Rhein. In der Altstadt, vor dem Museum «Lindwurm» erwartete uns Frau Eimer, ehemalige Stadtpräsidentin, zu einer spannenden 1-stündigen Führung. durch das Museum. «Wohnen und arbeiten im 19. Jahrhundert», bewohnt und geführt von der Familie Gnehm.
Die folgenden 3 Stunden «Freizeit» gestalteten alle individuell. Die einen mit Baden im Rhein, die andern mit Spazieren und Apéro in den Gassen. Was aber sicher sein musste ein erneuter Halt, bei Kevin`s Glase-Oase, die leckeren Eiskugeln haben es uns angetan.
Um 15h war unser nächster gemeinsamer Treffpunkt bei der Weinkellerei Florin. Vier verschiedene Weine und vier Käsesorten, als Gaumenschmaus. Mit fundiertem Wissen führte uns Andreas Florin durch die spannende Degustation. Eine Weinbestellung war fast unumgänglich.
Um 18:00h fuhr unser Zug von Stein am Rhein bis nach Baar, ab da noch mit dem Bus bis Hausen am Albis. Auf dem Postplatz endete unsere schöne, lustige und interessante Reise 2025 der Frauenriege.

Sandra und Lisa

Jugirangturnen 2025

Am Freitag, dem 27. Juni 2025 fand bei strahlendem Sonnenschein unser diesjähriges Rangturnen auf dem Sportplatz Jonentäli statt. Rund 70 Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren nahmen mit grossem Elan und sportlichem Ehrgeiz an den verschiedenen Disziplinen teil.

Die jungen Athletinnen und Athleten konnten sich in den klassischen Leichtathletikdisziplinen messen: Ballweitwurf, Weitsprung, 60m-Sprint sowie einem 400-Meter-Mittelstreckenlauf. Trotz sommerlicher Temperaturen herrschte auf dem Platz eine angenehme Stimmung – angefeuert von den Eltern und Bekannten wuchsen viele Kinder über sich hinaus.

Nach dem sportlichen Teil wartete zur Stärkung ein süsser Abschluss: Jedes Kind erhielt ein Stück Kuchen und etwas zu trinken – eine wohlverdiente Belohnung nach den erbrachten Leistungen. Ein grosses Dankeschön geht an die freiwilligen Bäckerinnen und Bäcker.

Den Höhepunkt bildete schliesslich die Rangverkündigung am frühen Abend. Die besten drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Alterskategorie wurden mit einer Medaille geehrt, aber auch alle anderen Kinder durften sich über grossen Applaus freuen.

Der Anlass war ein voller Erfolg – nicht nur wegen des wunderprächtigen Wetters, sondern vor allem dank der fröhlichen Kinder und der engagierten Helferinnen und Helfer.

Herzlichen Dank allen Leiterinnen und Leiter für den Einsatz und das Engagement das ganze Jahr hindurch. 

Hausen am Albis startet in die Nationalliga A: Ein neues Kapitel für das Korbballteam

Nach einer überragenden Saison 2024 in der Nationalliga B, in der das Korbballteam aus Hausen am Albis die Liga dominierte, ist der langersehnte Aufstieg in die Nationalliga A endlich Realität geworden. Mit einer hervorragenden Teamleistung und konstant starken Auftritten gelang es der Mannschaft, sich an die nationale Spitze zu spielen. Die Hausemer sind nun bereit für die nächste grosse Herausforderung.

Mit sechs Spielrunden à drei Partien werden auch in diesem Jahr wieder insgesamt 18 Spiele ausgetragen. Gespielt wird in einer Vor- und Rückrunde. Der Startschuss zur neuen Saison ist bereits am 3. Mai 2025 mit dem ersten Spieltag in Lüsslingen (SO) gefallen. Im Verlauf der Saison folgen weitere Runden in Altnau (10.05.), Nunningen (24.05.), Büsingen (09.08.) und Madiswil (16.08.). Den krönenden Abschluss bildet die Finalrunde am 6. September in Madiswil–Aarwangen.

Als weiteres Highlight in diesem Sommer steht das Eidgenössische Turnfest an, welches nur alle sechs Jahre stattfindet. Am 14. und 15. Juni trifft sich die Korbballgemeinschaft der Schweiz in Lausanne zu einem zweitägigen Korbballturnier. Die Hausemer werden auch dort in der höchsten Stärkeklasse antreten und sich mit den 20 besten Teams der Schweiz messen.

Für zusätzlichen Auftrieb sorgt der neue Look, der von Reto Götschi, Inhaber der Urs Lanz AG, zur Verfügung gestellt wurde. Als ehemaliger Korbballspieler des TV Hausen am Albis, möchte er den Sport und das Team mit zwei neuen Trikotsätzen unterstützen.

Die Vorbereitungen für eine vollgepackte Sommersaison laufen auf Hochtouren. Die Mannschaft blickt mit Respekt, aber auch mit Zuversicht auf die neue Liga – mit dem Ziel, sich nicht nur zu behaupten, sondern auch das eine oder andere etablierte Team richtig zu fordern.

Die Mission ist klar: kämpfen, überraschen – und Korbball auf höchstem Niveau zeigen.

Hinten: Lennard Schlör, Nick Götschi, Sven Kammer, Kevin Rickenbach, Ivo Götschi, Reto Götschi Vorne: Manuel Frank, Jörg Fenner, Joel Annen, Janusan Balasundaram, Michel Schneiter

Datum

Austragungsort

Runde

03.05.2025

Lüsslingen (SO)

1. Runde

10.05.2025

Altnau (TG)

2. Runde

17.05.2025 & 31.05.2025

Noch nicht definiert

Reservetermine Vorrunde

24.05.2025

Nunningen (SO)

3. Runde

14.–15.06.2025

Lausanne (VD)

ETF – Turnier

09.08.2025

Büsingen (SH)

4. Runde

16.08.2025

Madiswil (BE)

5. Runde

23.08.2025 & 13.09.2025

Noch nicht definiert

Reservetermine Rückrunde

06.09.2025

Madiswil – Aarwangen (BE)

6. Runde (Finalrunde)

 

Vorschau ETF 2025 in Lausanne

Einzelwettkampf Turnwettkampf: Donnerstag/Freitag, 12./13. Juni 2025

Für den Turnverein Hausen am Albis startet das Abenteuer ETF dieses Jahr bereits vor dem ersten Wochende am Donnerstag oder Freitag mit dem Turnwettkampf. Das erste Mal wagen sich Jacqueline Loretz, Lenja Rupp und Patrick Gaisser an das Format Turnwettkampf ran. Dabei werden aus 5 Sparten (Geräteturnene, Gymnastik, Fitness, Leichtathletik und Nationalturnen) 3 Disziplinen ausgewählt und absolviert.

Korbball Herren: Samstag & Sonntag, 14./15. Juni 2025

Das erste Wochenende am ETF verspricht in diesem Jahr besonders spannende Wettkämpfe im Korbball. Das Korbballturnier am ETF zieht jeweils Teams aus dem ganzen Land an und ist bekannt für seine dynamischen und spannenden Spiele.

Der Turnverein Hausen am Albis tritt mit der Herren-Mannschaft zum Turnier an ein und will zeigen, warum sie im letzten Sommer in die Nationalloga A aufgestiegen sind.

Der Spielplan unserer Korbballer sieht folgendermassen aus:

Herren Kategorie A (Elite) – Sportplatz Chavannes

10:50 – 1. Spiel (Feld 23)

Hausen am Albis – Erschwil 2

12:30 – 2. Spiel (Feld 22)

Hausen am Albis – Büsingen

14:10 – 3. Spiel (Feld 22)

Madiswil 1 – Hausen am Albis

15:50 – 4. Spiel (Feld 23)

Hausen am Albis – Altnau-Kreuzlingen

Die Spiele dauern jeweils 2x 20 Minuten mit 2 Minuten Pause. In der Gruppenphase wird gegen jedes Team einmal gespielt (Samstag, 14.06.). Die Gruppen 1. Und 2. aus der Vorrunde spielen am nächsten Tag (15.06.) um die Ränge 1-8 und werden in 2 4er Gruppen eingeteilt. Die 1. Und 2. Aus der Zwischenrunde spielen um den Finaleinzug, die Ränge 3. – 8. werden ausgespielt.

3-teiliger Vereinswettkampf Samstag, 21. Juni 2025

Die aktiven Turnerinnen und Turner stehen dann am zweiten Wochenende im Einsatz und starten dort sehr früh in den Wettkampf. Wir werden in dem 3teiligen Vereinswettkampf mit 37 Turnerinnen und Turner antreten und dort in 7 Disziplinen um gute Noten kämpfen. Die Startzeiten sind folgende:

Startzeiten 3-teiliger Vereinswettkampf Aktive am Samstag, 21. Juni 2025

1. Wettkampf-Teil

2. Wettkampf-Teil

3. Wettkampf-Teil

Zeit 

Disziplin 

Zeit 

Disziplin 

Zeit 

Disziplin 

08:06 ​

Weitsprung

(7, Vidy)​

09:54 ​

Fachtest Allround 

(9, Dorigny) ​

11:36 ​

Pendelstafette

(3, Chavannes)​

08:12 ​

Team Aerobic (1, Montbenon)​

10:00 ​

Steinstossen

(4, Dorigny)​

11:42​

Fachtest Korbball (6, Dorigny)​

11:48​

Schleuderball

(4, Chavannes)​

 Das erste Mal wird das Team Aerobic mit 16 Turnierinnen und erstmals einem Truner die neue Choreographie unter der Leitung von Jacqueline Loretz und Daniela Walser aufführen. Die Fachteste Korbball und Allround werden dieses Jahr in zwei verschiedenen Wettkampfsteilen geturnt.

Wir freuen uns, wenn wir am 03. Juni bei der Turnfesthauptprobe auf dem Sportplatz Jonentäli ab 19:00 Uhr Leute im Publikum herzlich willkommen heissen dürfen.

Wir freuen uns auf viele Fans, faire Wettkämpfe und ein sportliches und gemütliches Eidgenössisches Turnfest!

Daniela & Ivo

 

Skiweekend 2025 – Wenn der Wetterbericht nicht alles weiss

Dieses Jahr führte das Skiweekend des Turnvereins Hausen am Albis nach Arosa. Die Anreise? Kurvig! 300 Kehren von Chur bis ins Ziel – nichts für schwache Mägen, aber perfekt für 14 gut gelaunte Turnerinnen und Turner mit Jahrgängen zwischen 70er-Jahre und 07.

Untergebracht waren wir im «Juhui» – und der Name war Programm! Nur ein paar Schritte vom legendären «Halligalli» entfernt, wurde am Freitag- und Samstagabend ausgiebig gefeiert. Doch nicht nur beim Feiern zeigten wir Ausdauer: Auch auf den Pisten waren wir fleissig unterwegs.

Die Wetterprognosen liessen uns Schlimmes ahnen – grau in grau. Doch zwei von fünf Wetter-Apps versprachen Sonne, und sie behielten recht: Am Samstag zeigte sich das Aroser Skigebiet von seiner besten Seite. Der angekündigte Nebel blieb fern, und statt Peter Wackels Auftritt in der Kuhbar (der eher lauwarm blieb) wurde das Wetter zum Highlight. Der Après-Ski wurde natürlich auch noch besser. Mit einem ordentlichen Warm-up, wie es sich für Turner gehört, mischten wir die Kuhbar auf und sorgten für beste Stimmung.

Traditionell durfte auch die gemeinsame letzte Abfahrt in der Dunkelheit nicht fehlen – alle kamen wohlbehalten ins Tal, wo es im «Halligalli» fröhlich weiterging.

Am Sonntag begrüsste uns Schneegestöber – perfekt, um es am Morgen etwas gemütlicher zu nehmen. Doch der frische Neuschnee lockte dann doch nochmals auf die Pisten. Zwischen Powder-Schwüngen und Kaffeepausen im Bergrestaurant liessen wir das Wochenende entspannt ausklingen.

Fazit: Egal ob Wetterglück, schöne Pisten oder tolle Party – das TVH-Skiweekend zeigte einmal mehr, dass es zusammen einfach am schönsten ist.

Sandro Morof

Aus dem Eiskanal

Seit einiger Zeit gibt es nun wieder ein Bobteam aus dem Oberamt, welches im Eiskanal unterwegs ist. Das Bobteam Gaisser ist mit Pilot Patrick Gaisser und den Anschiebern Kai Wenk, Patrik Minder und Robin Wohler mit 3 aktiven Mitgliedern des Turnvereins Hausen am Albis ausgestattet. Dieses «Plausch»-Bobteam von 4 guten Freunden hatte als Ziel, am Olympia Bobrun in St. Moritz erste Erfahrungen in Trainings sowie auch am Schweizer-Cup im 2er Bob zu sammeln. Bereits bei der Vergangenen Anschub-Schweizermeisterschaft im Sommer im Kerenzerberg, konnte das Team das erste Mal sein Können im 2er- sowie auch im 4er-Bob beim Anschieben des Bobs auf die Probe stellen. Im 4er Bob reichte es dabei auf den 9. und im 2er Bob auf den 11. Schlussrang.

Nun im Winter ging es nach St.Moritz in den richtigen Eiskanal, wo nach 2 Wochen Trainingsfahrten auch insgesamt 4 Cuprennen des Schweizercups absolviert wurden. Die ersten beiden Cuprennen konnten auf Rang 12 und Rang 11 abgeschlossen werden.

Am 2. Wochenende klassierte sich das Team auf dem 11. und 8. Schlussrang.

Zum Abschluss dieser Saison kann gesagt werden, dass man sehr viele erste Erfahrungen sammeln konnte und mit viel Freude für diesen Sport bereits im Frühling wieder im Sommer- als auch im Turnverein-Training für den nächsten Winter trainieren wird.

In der nächsten Saison ist als Ziel gesetzt, bei dem Schweizercup in der Rangliste nach oben steigen zu können. Selbstverständlich steht beim Bobteam Gaisser nach wie vor der Spass und die Freude an diesem Sport an erster Stelle.

Patrick Gaisser

von links: Patrick Gaisser, Patrik Minder, Robin Wohler und Kai Wenk
Bob Gaisser in der legendären Horseshoe Kurve im Bobrun von St. Moritz

Schlussrunde ISM Herren 26.01.2025 und weitere Korbballberichte

Zum Schluss der Hallensaison steht noch die Schlussrunde der ISM an. Nach der erfolgreichen letzten Runde ist das Korbballteam aus Hausen immer noch ungeschlagen an der Spitze. Um Meister zu werden würde also ein einziger Sieg in den letzten drei noch auszutragenden Spielen ausreichen, um alle anderen Teams zu übertreffen.

Im ersten Spiel gegen Wikon soll dementsprechend bereits alles klar gemacht werden. Es ist allerdings ein knappes Spiel und der Gegner versucht den Hausemern noch auf den letzten Metern die Saison zu vermiesen. In der Hinrunde konnte man Wikon noch mit 10:5 besiegen, doch das spielt hier keine rolle mehr. In den letzten Sekunden des Spiels stehen dann die Hausemern mit einem Korb mehr da. Jetzt geht es darum das Resultat noch über die Zeit zu bringen. Es ist geschafft. Hausen gewinnt das Spiel mit 7:6 und ist somit garantiert auf dem 1. Platz, da man gegen den direkten Verfolger (Menznau) den besseren Direktvergleich hat.

Im zweiten Spiel konnte man dem Team die Erleichterung ansehen und es war ersichtlich, dass nicht unbedingt ein Sieg hermusste. Somit konnte Willisau ein vermeintlich einfacher Gegner den Hausemern doch noch ein Bein stellen und ein paar Punkte klauen. Hausen verlor zum ersten mal ein Spiel in dieser Saison und musste sich mit 7:8 geschlagen geben.

Nach der enttäuschenden Niederlage wurde das innere Feuer der Mannschaft wieder erweckt und sie wollte zum Abschluss der Saison das letzte Spiel noch gewinnen. Man konnte sich somit nochmals zusammenreissen und das letzte Spiel gegen Küssnacht mit 8:6 gewinnen.

Nach nun insgesamt 14 Spielen über die gesamte Saison belegt Hausen den ersten Platz und hat somit auch die eigenen Erwartungen erfüllt, auch wenn man sich im Nachhinein über das eine verlorene Spiel noch etwas ärgern konnte. Die ganze Korbballmanschaft freut sich jetzt aber erstmals auf die Sommersaison, in der man nach dem letztjährigen Aufstieg nun in der höchsten Liga um den Schweizermeistertitel kämpfen darf.

Tabelle der Teams:

  1. Hausen
  2. Menznau 1
  3. Küssnacht
  4. Menznau 2
  5. Hergiswil
  6. Wikon
  7. Willisau
  8. Schwyz

Es spielten: Manu Frank, Nick Götschi, Marco Studer, Janusan Balasundaram, Michel Schneiter, Fynn Burtscher, Jörg Fenner, Sven Kammer

Joel Annen

hinten l.n.r Jörg Fenner, Janusan Balasundaram, Manu Frank
Vorne l.n.r Lannard Schlör, Nick Götschi, Sven Kammer, Fynn Burtscher

 

Dritte Runde ISM Herren 19.01.2025

Hausen weiterhin ungeschlagen an der Spitze

Anfang Februar spielte das Korbball-Team aus Hausen am Albis in der Rückrunde der Innerschweizer Meisterschaft. Nach vier Partien steht die Mannschaft weiterhin ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz – ein beachtlicher Erfolg, der das Ziel der ungeschlagenen Saison in greifbare Nähe rücken lässt.

Spitzenspiel gegen Menznau 1

Um 13 Uhr begann die erste Begegnung des Tages in Luzern gegen den stärksten Konkurrenten, Menznau 1. Das Spiel versprach Spannung, da Menznau bisher nur gegen Hausen verloren hatte. Trotz einer leicht unterbesetzten Aufstellung gelang Hausen ein solider Start und sie erarbeiteten sich früh einen Vorsprung. Dank einer starken Verteidigung und cleverem Blockspiel konnte das Team die Führung über die gesamte Partie halten. In einem hitzigen Spiel, geprägt von mehreren 2-Minuten-Strafen, behauptete sich Hausen schließlich mit einem knappen 8:6 und verteidigte damit die Tabellenführung.

Pflichtsieg gegen Menznau 2

Nur eine Stunde später folgte das zweite Spiel gegen Menznau 2. Hier war ein Sieg Pflicht – und die Mannschaft enttäuschte nicht. Mit einer konzentrierten Leistung sicherte sich Hausen einen souveränen 10:5-Erfolg.

Klares Ergebnis gegen Hergiswil

Nach einer längeren Pause trat Hausen um 16:00 Uhr gegen den Tabellenvierten Hergiswil an. Obwohl dieser Gegner nicht zu unterschätzen war, dominierte Hausen von Beginn an. Mit einem deutlichen Vorsprung im Rücken verwaltete das Team das Spiel geschickt und gewann ungefährdet mit 6:4.

Sieg trotz Erschöpfung gegen Schwyz 1

Zum Abschluss des Tages um 17:00 Uhr traf Hausen auf den Tabellenletzten Schwyz 1. Die Belastung der vorherigen Spiele war spürbar, doch die Mannschaft zeigte einmal mehr ihre Klasse und setzte sich mit 8:5 durch.

Ungeschlagen an der Spitze

Nach elf Spielen bleibt Hausen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Innerschweizer Meisterschaft. Nun steht nur noch die Schlussrunde bevor, in der das Team gegen Küssnacht, Wikon und Willisau antreten wird. Die Spieler aus Hausen sind zuversichtlich, auch diese Aufgaben erfolgreich zu meistern und die perfekte Saison zu krönen.

Das Ziel: ungeschlagen Meister werden!

Es spielten: Manu Frank, Nick Götschi, Lenni Schlör, Janusan Balasundaram, Fynn Burtscher, Joel Annen, Jörg Fenner

Lennard Schlör

 

Cup Viertelfinal 07.02.2025

Die Schweizer Cupmeisterschaft ist schon weit vorangeschritten und durch einen erfolgreichen Sieg im Achtelfinale hat sich das Korbballteam aus hausen souverän für den Viertelfinal qualifiziert. Es gibt spätestens ab jetzt keine einfachen spiele mehr, da nur noch die besten Teams der Schweiz übrigbleiben. Nun traf das Team aus Hausen auf den TV Grindel. Sie haben im Sommer die Nationalliga A gewonnen und somit Schweizermeister geworden. Somit gibt es zum ersten mal ein Spiel des Siegers der Nationalliga A gegen den Sieger der Nationalliga B. Das Team aus Hausen ist somit der klare Aussenseiter. Des Weiteren musste man noch diverse Abwesenheiten aus verschiedensten Gründen verkraften. Trotzdem uneingeschüchtert machten sich die Hausemern am Freitagabend auf den Langen Weg in Richtung Solothurn.

Dadurch dass sich beide Teams zuvor noch nie begegnet sind, kannte man sich gegenseitig noch nicht und wusste nicht genau wie man sich gegen den Gegner verhalten soll. Dies ist natürlich ein Nachteil für beide Seiten, wobei die Hausemern als klarer Aussenseiter natürlich völlig befreit und ohne Druck spielen konnten. Für die Gegner ist so ein Spiel ein klarer Pflichsieg.

Die Grindeler starteten sogleich äusserst stark ins Spiel und konnten gleich mit mehreren Körben in Führung gehen. Es dauerte bis in die 8. Minute, bis Hausen mit einem Weitwurf nachlegen konnte. Danach ging das Spiel bis zur Pause hin und her und die Korbdifferenz konnte konstant beibehalten werden. Die vielen Treffer auf beiden Seiten waren vor allem geprägt von Weitwürfen und Penaltys. In der Pause stand es 14:8 für die Gastgeber aus Grindel. Nach der Pause spielte Grindel noch ein stark auf und konnte zwischenzeitlich den Vorsprung auf 11 Körbe ausbauen. Dieser Vorsprung hielt sich bis 5 min vor Schluss. Dann legten die Hausemern noch etwas zu und konnten nochmals etwas rankommen. Am Schluss musste man sich mit 24:17 zufriedengeben.

Die Hausemern haben sich gegen einen starken Gegner gut geschlagen. Als Erkenntnis aus diesem Spiel kann sicher mitgenommen werden, dass selbst der Schweizermeister nicht unmöglich zu besiegen ist und mit etwas mehr Glück und einem breiteren Kader ist es durchaus möglich das eine oder andere Spiel im Sommer gegen sie zu gewinnen. Ausserdem haben alle vom Team mindestens einmal getroffen. Somit konnte gezeigt werden, dass ausfälle von wichtigen Schlüsselspielern durchaus kompensiert werden können und mit einem hochkarätigen Gegner mitgehalten werden kann.

Es spielten: Manu Frank, Nick Götschi, Filipe Dos Santos, Janusan Balasundaram, Jörg Fenner, Joel Annen

Joel Annen

Generalversammlung TV Hausen mit neuer Präsidentin

Die diesjährige Generalversammlung wurde zum 1. Mal von der neuen Präsidentin Jacqueline Loretz geführt. Nachdem Vera Panoussopolus das Zepter letztes Jahr an Jacqueline Loretz übergeben hat. Mit rund 80 Mitgliedern des Turnvereins Hausen wurde der Jahresrückblick zu einem interaktiven Quiz-Erlebnis.

Das mitreissende Quiz, moderiert von Daniela Walser (Leiterin Aktive) und Melanie Christen (Leiterin Jugend), brachte rund 20 knifflige Fragen zu den Ereignissen des vergangenen Jahres. Die Smartphones wurden gezückt, und alle im Saal spielten mit. Besonders im Vorteil waren jene, die regelmässig den Oberämtler Sportler gelesen haben. Das Leiterteam stellte Fragen zu den sportlichen Erfolgen des Vereins, etwa zur besten Note am Turnfest, beim Team Aerobic mit der Note 8,97 oder zur Anzahl der Körbe, die unser Herren-Korbballteam auf dem Weg in die Nationalliga A erzielte, sagenhafte 222 Treffer. Auch Schätzfragen sorgten für Unterhaltung, etwa wie viele Kinder im letzten Jahr beim Jugendsporttag eine Auszeichnung erhielten. Es waren 16 Kinder. Auch in diesem Jahr durfte der Verein zahlreiche Neuzugänge begrüssen insgesamt zwölf neue Mitglieder traten bei. Nochmals gewürdigt wurde die herausragende Leistung unserer Korbballmannschaft, die im Sommer den Aufstieg in die Nationalliga A schaffte. Als Zeichen der Anerkennung liess es sich der Verein nicht nehmen, dem Team einen eigenen Pokal zu überreichen.

Grossartiges Chränzli und Ausblick auf das kommende Jahr

Letztes Jahr war wieder ein Chränzli-Jahr und es hätte nicht besser laufen können! Die Veranstaltung war ein echtes Highlight für den Verein und sorgte zugleich für eine erfreuliche finanzielle Bilanz. Dank der grossartigen Unterstützung aller Beteiligten konnte ein Gewinn von insgesamt 2’000 Franken vom Verein erzielt werden. Auch für das kommende Jahr stehen spannende Herausforderungen an. Mit der Teilnahme am eidgenössischen Turnfest erwartet uns ein unvergessliches Erlebnis, das durch Übernachtungs- und Anfahrtskosten jedoch auch eine grössere Investition bedeutet. Zudem möchten vier engagierte Mitglieder den J&S-Kurs absolvieren, um den Verein weiter voranzubringen. Die Versammlung gab grünes Licht für das Budget sowie die Jahresrechnung. Wer nichts verpassen möchte, sollte regelmässig auf der TVH-Webseite vorbeischauen, es lohnt sich!

Erfolgreiche Wahlen und ein neuer Vereinstrainer

Der restliche Teil der Generalversammlung verlief ruhig und ohne grosse Diskussionen. Beim Traktandum «Wahlen» blieb alles beim Alten: Daniela Walser als Leiterin Aktive, Ivo Götschi als Leiter Aktive, Nick Götschi als Materialwart und Manuel Frank als Kassier wurden in ihren Ämtern bestätigt. Mit kräftigem Applaus wünschten die Anwesenden den Wiedergewählten viel Erfolg für ihre kommende zweijährige Amtszeit. Die Beisitzerin Vera Panoussopolus verabschiedete sich nach 14 Jahren aus dem Vorstand. Wir danken ihr von Herzen für ihr aussergewöhnliches Engagement und die wertvolle Unterstützung über all die Jahre.

Neben den Wahlen stand auch ein neues Projekt auf dem Programm: Es ist an der Zeit für einen neuen Vereinstrainer. Nick Götschi übernahm die Vorstellung und sucht noch engagierte Personen, die ihn bei diesem Vorhaben unterstützen möchten.

Désirée Loretz

Aufstieg in die Nati-A geschafft: Das Herren-Korbballteam (v.l.n.r.) Rafael Villalaz , Fynn Burtscher, Joel Annen, Lennard Schlör, Jörg Fenner, Manuel Frank, Nick Götschi, Janusan Balasundaram